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Nirgendwo ist es spannender: Eine Reise in die russische Provinz

Unser Reise- und Studienangebot soll immer abwechslungsreich sein. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr dazu entschieden, unseren Studenten mal etwas anderes zu zeigen, als das glamouröse Leben in den russischen Metropolen. Unser Ziel: die russische Provinz. Genauer: die Siedlung Balakirewo, 130 km nordöstlich von Moskau, direkt an der Transsibirischen Eisenbahn gelegen. Balakirewo hat rund 10'000 Einwohner, die überwiegend in der Schwerindustrie beschäftigt sind. Für unsere Studenten gab es ein ganz besonderes Programm. 

Traditionsgemäss begrüssten uns die Bewohner der Siedlung mit Brot und Salz, sangen russische Volkslieder und tanzen für und mit (einigen von) uns. In den darauffolgenden fünf Tagen besuchten wir unter anderem die Sekundarschule, wo unsere Schüler die Gelegenheit hatten, ihr Russisch in Gesprächen mit dem Schulleiter, den Lehrern und den Schulkindern zu praktizieren.

Ein ganz besonderes Highlight war die Einladung der örtlichen Polizeischule, der wir nur zu gerne gefolgt sind. Schliesslich bekommt man solche Einblicke als normaler Tourist eher selten. Oder gar nicht. Was haben wir dort gelernt? Wie man marschiert natürlich. Das haben uns die Polizeischüler eindrücklich demonstriert und wir dürften sogar mitmachen. Dazu gab es eine kleine Waffenkunde. Anschliessend haben Besucher und Schüler ihrer Neugier freien Lauf gelassen und Fragen zum Leben in Russland bzw. in der Schweiz gestellt. Und als wäre das alles nicht schon exklusiv genug, hatten wir ausserdem die Gelegenheit, den Leiter der Verwaltung von Balakirewo in seinem Amt zu besuchen. Er erzählte uns von der gegenwärtigen Situation der Kleinstadt und organisierte für uns einen Ausflug zu einem Metallwerk.

Natürlich haben alle unsere Treffen und Besuche jeweils mit einem Festgelage geendet. Wir probierten typisch russische Pfannkuchen, Pelmeni und Schnitzel, sowie Fleisch, das zusammen mit Kartoffeln im Topf gebacken wird. Am letzten Abend besuchten wir einen Einheimischen, der uns mit Schaschlyk und hausgemachtem Wodka aufwartete, uns auf der Gitarre vorspielte und russische Schlager vorsang.

Alle Teilnehmenden werden neben all den Erlebnissen besonders die herzliche Gastfreundschaft der Menschen in Erinnerung behalten, sowie den familiären Zusammenhalt, durch den das Leben in Balakirewo bis heute geprägt ist. Aber auch wir haben Eindruck hinterlassen. Die Lokalzeitung der Stadt Alexandrow veröffentlichte einen Artikel über unseren Besuch inklusive Interviews mit den Reiseteilnehmern. Das war bei dem sich täglich verbessernden Sprachniveau kein Problem, schliesslich wohnten alle in russischen Familien und sprachen von morgens bis abends Russisch.

 

Ein bisschen klassisches Touristenprogramm haben wir trotzdem gemacht und die drei altertümlichen Städte Susdal, Sergijew Possad und Alexandrow besucht, die alle zum Goldenen Ring gehören. Der Abflug von Moskau machte das City-Life dann doch unumgänglich. Nachtleben inklusive. Darüber berichten wir hier jedoch nicht.